Demographie Brandenburgs

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Ökologische Landwirtschaft

Trockenlegung des Oderbruchs

Peuplierung und Merkantilismus

650-1310 Rückgang Waldflächen von 94% auf 15%, 79% der 10.000 km2 Landfläche Norddeutschlands landwirtschaftlich genutzt.

Folge Grundwasseranstieg, verstärkter Abfluss, z.B. Kerbtäler bei Freienwalde.

 

 

Mit der Gründung des Kaiserreiches 1871 begann die Hochphase der industriellen Revolution und dies war zugleich der Abschluss der deutschen Agrarrevolution.

1867 51,5% und 1913 34,5 in Landwirtschaft, Forsten und Fischerei beschäftigt.

Bevölkerungswachsstum 1800 24 Mio, 1866 40 Mio und 1914 68 Mio Deutsche.

Schlechte Ernährungslage. Notwendige Intensivierung der Landwirtsschaft, Verdoppelung von 1800 bis 1850 und bis 1873 Verdreifachung. Mechanisierung der Landwirtschaft (Thaer), neue Sorten (Thaer) sowie ab Mitte des 19. Jh. Kunstdünger.
1880 bis 1914 Anstieg der Getreideproduktion um 50%, der Kartoffelernte um 90%

1879-1908 726.ooo ha, 1909-25 weitere 841.000 ha melioriert (Entwässerung und Flussregulierung).

Obgleich auf Basis des Bevölkerungswachstums 2,5 Mio mehr Menschen im primären Bereich beschäftigt waren.
In dieser  Zeit verdreieinhalbfachte sich das Sozialprodukt, der Anteil des primären Sektors sank von 42% auf 23 % und beträgt heutzutage wenig mehr als 1%.

Industrielle Revolution und Rationalisierung der Landwirtschaft wirkten sich auch in der damals gewinnbringenden (Nettoinlandsprodukt 1913 4 %, heute unter 0,1 %) Forstwirtschaft aus.

von 800 bis 1900 halbierte sich der Anteil der Laubhölzer von 2/3 auf 1/3.